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"the drummer" in den USA lesen. Viel Spaß dabei.
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Was ist das PPP?

--> Zum AWG Bericht.  

Das PPP geht auf die Einwanderung der Deutschen in Amerika seit dem 6. October 1683 zurück.
Der Sinn des PPP ist es, den Jugendlichen beider Länder die Bedeutung freundlicher Zusammenarbeit zu vermitteln.
Bundesweit stehen den Jugendlichen und jungen Berufstätigen ca. 350 Stipendien zur Verfügung, das ihnen einen einjährigen Aufenthalt in den USA ermöglicht. Man bekommt den gesamten Aufenthalt bezahlt bis auf das Taschengeld.
Man lebt während dieser Zeit bei einer amerikanischen Gastfamilie und Besucht eine Highschool bzw. geht auf ein College und macht ein Praktikum in einem amekianischen Betrieb.
Die Stipendiaten sollen als "Botschafter" auch langfristig zur besseren Völkerverständigung beitragen.

Der Unterschied

Der Unterschied zu vielen anderen Stipendien besteht darin, dass es hier nicht um die finanzielle Bedürftigkeit geht, sondern um die Fähigkeit, Deutschland in Amerika zu vertreten.

Die Bewerbung

Wenn man den Bewerbungsvorraussetungen Folge leisten kann, kann man sich Bewerben und wird dann je nach Wahlkreis einer Organisation zugeteilt.( ich bin Wahlkreis 295 --> Experiment e.V. ) Man füllt dann einen Bewerbungsbogen aus, schreibt eine Selbstbeschreibung und lässt von dem Lehrer seines Vertrauens ein Schulgutachten ausfüllen und schickt es dann der Org. zu. Im Herbst wird man dann zu einem Auswahlgespräch eingeladen, bei dem je nach WK und Org. ca. 10 - 100 Bewerber teilnehmen.

Die Org. schlägt dann dem Bundestagsabgeordneten des WK etwa 3-5 der Bewerber zur Auswahl vor. Der MdB fällt dann die Entgültige Entscheidung.

---> Weitere Infos auf der Bundestags Homepage
 
Das PPP Auswahlgespräch(AWG)

... und der Tag davor

Hier folgt nun mein Bericht zum PPP AWG am 14.10.2006 in Albstadt-Ebingen (Wahlkreis 295)

Falls jemand die Einletung überspringen möchte und direkt dum AWG ablauf will, kann er hier klicken.

Der Termin für das AWG kam unerwartet früh, ich hatte mit Mitte November gerechnet, also war ich mental nicht darauf vorbereitet, mir schon Gegenstände auszusuchen.
Der für mich war fast klar, ein Drumstick.


Aber was nehmen für Deutschland, BaWü, oder meine Heimatstadt – wohl eher Dorf - ; das war die große Frage, die sich mir am Freitag vor dem AWG gestellte, natürlich reichlich früh.

Zum Glück gab es an diesem Tag Faktoren, die mir das Überlegen vereinfachten: Mein Bruder feierte Geburtstag, also Fullhouse. Ich konnte natürlich die ganze Zeit ruhig am PC sitzen und mir Tipps holen. Vom 8 bis um 10 in die Muuusikprobe gegangen, auch nach Tipps gefragt, kam aber keine Resonanz. Back at Home erst mal was gegessen, wieder an den PC - und genau da kommt der Höhepunkt der Begeisterung: Norton meldet einen Trojaner; Meines Bruders Gäste waren wohl am PC gewesen und haben da irgendeinen Scheiß gebaut. Wohlgemerkt, der PC gehört mir und meinem Bruder zu jeweils 50%. Da hab ich mal ein bisschen Stress gemacht, sie sollen das wieder in Ordnung bringen, haben sie auch gemacht, aber ob wirklich gar nichts mehr ist, bezweifle ich immer noch.

Da bin ich dann anschließend (um ca. halb 12) in den Chat der ATS’ gegangen, um mir wieder Tipps zu holen. An dieser stelle möchte ich “canadian“ danken, für den Tipp mit dem Mercedes Stern. Natürlich auch den anderen, die sich bemüht haben (gell „Ranma“ )

Jetzt hatte ich meine 2 Gegenstände, zwar noch keinen Plan, was ich dazu sagen sollte, aber das war ja halb so wild, konnte ich ja am Morgen immer noch machen.

Um 1 Uhr lag ich dann im Bett, versuchte einzuschlafen, was gar nicht so einfach war...
Hat dann auch geklappt, trotz der vielen Gedanken, die durch meine Gehirnwindungen rasten.
Um ca. 3 Uhr war dann erst mal Schluss mit schlafen, die Geburtstags Gesellschaft hat sich zu Bett begeben; laut tönend die Treppe an meinem Zimmer vorbei rauf und runter, das kennt man ja.
Dann um 7 in der früh klingelt der (Radio-)Wecker, ich steh relativ bald danach auf, wie üblich halt, so ne halbe stunde später
Da kommt so ein Witz im Radio, ich versteh ihn nicht, rein akustisch , natürlich.

Um 8 Uhr fahr ich dann mit meiner Mutter nach Sigmaringen, zum Bahnhof, der Zug fährt um 9 Uhr. Im Zug lese ich mir noch meine Notizen durch, ich hab ein paar Sachen vergessen rauszuschreiben, wie ich später bemerk.
Auf meinem Discman läuft gute Musik, das Album „Healthy in paranoid times“ von „Our Lady Peace“.
Ich komm dann um 9.30 Uhr in Albstadt an, dem AWG-Ort, eine halbe Stunde vor offiziellem Beginn der Veranstaltung. Dort treffe ich gleich eine der Kandidatinnen, die ich schon vom Internet kenn, die Schwester von einem, der letztes Jahr auch dabei war. Wir ham uns gut Unterhalten, langsam drudeln die anderen ein, insgesamt sollen es 6 werden, heißt es, 5 kommen. 2 von denen Bewerben sich parallel zum PPP auch beim Normalprogramm, meine Einstellung dazu muss ich wohl nicht erwähnen.

Der Ablauf

In dieser kleinen Runde beginnt dann das AWG, zusammen mit 5 „Auswählern“.
Am Anfang gibt’s ne kleine Vorstellung von Experiment e.V. und diesen netten Menschen.
Erklärung des Tagesablaufs etc folgt natürlich auch.

Dann kommt Part I, das kennen lernen Untereinander. Dazu wird man aufgefordert, eine Reihe zu bilden, einmal nach dem am weitesten entfernten Auslandaufenthalts, dann nach der Zahl der Lebewesen im Haushalt und anschließend noch nach der Aufsteh-Uhrzeit dieses Tages.

Nun noch ein kleines Spiel, man steht im Kreis, es gibt einen Ball. Die Aufgabe: Wenn du ein blablabla wärst (e.g. Baum) , dann wärst du... à Ball jemandem zuwerfen, der dann sagt: wenn ich ein blablaba wäre, wäre ich ein blablabla (e.g. Eiche),weil ich ... und dann wieder das selbe.

Nun kommt Part II: Einzelgespräche und Geschichts- /Politiktest. Das läuft beides nebenher.
Man kann die Reihenfolge der Gespräche untereinander ausmachen, ich mache bewusst den Anfang . Habe noch kurz Zeit, einen Blick auf den Test zu werfen, dann geht’s auch schon los.
In einem Extra Zimmer sitzen 3 der „Auswähler“ um einen runden Tisch, ein Platz ist frei.
Ich kenn es schon vom letzen Jahr, also weiß ich, was von mir erwartet wird.

Man beginnt einfach mit einem der beiden Gegenstände und verzählt was darüber, sie machen sich Notizen, stellen vereinzelt Zwischenfragen. Dann geht man zum 2. Gegenstand über, verzählt da wieder. Ich beginne zuerst mit dem Mercedes Stern, für BaWü und anschließen den Drumstick, was einen besseren Übergang zum weiteren Gespräch ermöglicht, das über meine Hobbys, Interessen etc. geht. Jetzt kommen mehr fragen, zum Verhalten und zu dem, was ich in der Bewerbung geschrieben habe. Noch ein paar Fragen auf English, was ich machen würde in Amerika für Aktivitäten, was ich in die Familie einbringen könnte, was für Problem auftauchen könnten.
Dann kam noch ein bisschen auf Deutsch, nach 15 min war ich „entlassen“.

Ich setze mich dann gleich an den Test, den ich nun ein bisschen beschreibe.
Folgendes Wissen ist ganz Praktisch: Bundesländern und ihre Hauptstädte, Parteien im BTag und deren Vorsitzende, Bundeskanzler, Bundes Präsidenten, Präsidenten (Die ersten und letzten 5), wichtige Daten der Eckpunkte in deutscher und americanischer Geschichte( Mauerfall, Boston tea party, Bürgerkrieg...), Staaten der EU, Deutschlands Nachbar Länder;
Das ist alles, was mir momentan noch einfällt

Nachdem alle mit dem Test fertig sind, beginnt ein Gemütlicherer Teil, zusammen Karten spielen ( Ligretto, Uno).

Das letzte Einzelgespräch ist vorbei, jetzt beginnt Part III, der Gruppen Part, bestehen aus:

1. Aufteilung in Gruppen (2 in unserem Fall) und Bearbeitung folgender Aufgabe/Szenarios: Die eine Gruppe muss eine Reportage drehen über Deutschland, die andere über America, um sie jeweils im anderen Land auszustrahlen. Zeit: 10 min ; Dauer des „Films“ 20min.
Auf dem Zettel stehen mehrere Aspekte (Politik, Gebräuche, Landschaft,...) , die in den Film reinkönnen; man soll sich Schauplätze und Kernaussagen dazu überlegen.
Das ganze wird dann der Gesamten Gruppe vorgestellt, das andere Team bewertet die Vorstellung. Ich und meine Teampartnerin überlegen uns zu jedem Punkt etwas, stellen noch einen extra dazu vor. Das andere Team nimmt sich nur Landschaften und Städte vor. Was nun besser war, weiß ich nicht, wobei ich persönlich unsere(meine) Version besser finde, also mehr der Aufgabe entsprechend, somit kann ich auch das andere Team gut bewerten und sagen, was nicht so toll ist

  1. Eine Diskussion zu folgender These: „ Die Vielzahl der Medien ermöglicht eine bessere Kontrolle von Regierungen und ermöglicht eine bessere Möglichkeit der Einflussnahme auf die Demokratie“ (Sinngemäß, nicht Originalwortlaut). Dieses Thema ist echt kompliziert zum Diskutieren, aber ich bin viel besser dabei als das Jahr zuvor, da hab ich fast nix zum Thema gesagt (...), obwohl es leichter zum diskutieren war.

Jetzt folgt noch eine kurze Feedback Runde, ich organisier noch eine Adressen-Liste von allen, zum weiteren Kontakt.

Mit einem guten Gefühl verabschiede ich mich von allen und begebe mich wieder mit dem Zug und dann meiner Mutter nach Hause.




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